Porträt Ludwig Hartmann

Herzlich Willkommen,

ich bin Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bayerischen Landtag und direkt gewählter Stimmkreiskandidat für München-Mitte. Ich setze mich ein für gleiche Lebensverhältnisse auf dem Land und in der Stadt, gerechte Bildungschancen für unsere Kinder und bezahlbare Mieten. Mein Herzensanliegen ist der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Ich möchte die Artenvielfalt erhalten, damit auch unsere Urenkel noch das Märchen vom Igel und vom Hasen verstehen. Ich wünsche mir Wälder, Wiesen und Felder anstelle gesichtsloser Gewerbegebiete in unserer Landschaft. Und ich kämpfe für eine giftfreie und mehr ökologische Landwirtschaft, weil das gut ist für unsere Natur und auch noch besser schmeckt.

Sie haben Ideen, wie wir Bayern voran bringen können? Ich freue mich darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Ihr Ludwig Hartmann, MdL
Fraktionsvorsitzender

9. Juni 2021

Grüne setzen Anhörung zur künftigen Ausrichtung der Bayerischen Staatsforsten durch

Die Landtags-Grünen haben im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Bayerischen Landtags am 9. Juni eine Sachverständigen-Anhörung zum Projekt „Forstbetrieb 2030“ durchgesetzt. In dessen Rahmen sollen die Bayerische Staatsforsten und die Waldbewirtschaftung umstrukturiert werden. „Der Umbau der Bayerischen Staatsforsten ist immens wichtig. Die Herausforderung, die grünen Lungen Bayerns für unsere Kinder und Enkelkinder zu bewahren, muss entschlossen angegangen werden“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Ludwig Hartmann.

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31. Mai 2021

Großer Erfolg für den Natur- und Umweltschutz am Brombachsee

Am Wochenende konnten die beteiligten Bürgerinitiativen und die Grünen vor Ort einen riesigen Erfolg feiern: Die Mehrheit der Bürger*innen der Gemeinde Pfofeld hat sich gegen einen gigantischen Freizeitpark im Fränkischen Seenland ausgesprochen. Damit zeigen die Bürger*innen wieder einmal, dass sie beim Naturschutz schon wesentlich nachhaltiger denken und handeln als die Söder-Regierung.

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„Unser Staatswald muss ein echter Lebens- und Bürgerwald werden“

Die Landtags-Grünen fordern eine Sachverständigen-Anhörung im Bayerischen Landtag zum Projekt „Forstbetrieb 2030“. In dessen Rahmen sollen die Bayerische Staatsforsten und die Waldbewirtschaftung umstrukturiert werden – aufgrund der finanziellen Schieflage des Staatsbetriebs, „aber auch, weil sich das Aufgabenspektrum erweitert hat“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Ludwig Hartmann.

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20. Mai 2021

Meine Erwiderung auf die Regierungserklärung der Staatsministerin Kaniber „Landwirtschaft 2030: nachhaltig, smart, fair“

Für mich ist klar, es ist die Zeit gekommen, gemeinsam grundlegend was zum Guten zu verändern. Dafür braucht es mehr als schöne Worte und gutes Zureden, sehr geehrte Ministerin. Sie haben viel über Nachhaltigkeit und Fairness gesprochen. Ich kann Ihnen sagen: Die beiden Werte „Nachhaltigkeit“ und „Fairness“ sind in der CSU-Agrarpolitik genauso so selten zu finden – wie der Feldhamster in den Fluren unseres Landes. Lassen Sie mich das an drei Beispielen deutlich machen, was ich meine: Das Höfesterben. Das Artensterben. Der Flächenfraß.

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12. Mai 2021

Kein Verkauf von Staatswaldflächen für neue Industrieansiedlungen!

Die Bayerische Staatsregierung spielt weiterhin ein gefährliches Doppelspiel zu Lasten unserer immer weniger werdenden natürlichen Flächen. Auf der einen Seite kündigen sie an, die Lockerungen beim Anbindegebot zurückzunehmen, lassen dem aber keine Taten folgen und forcieren stattdessen auch noch immer mehr Flächenfraß, Waldzerstörung und Zersiedlung. Haben Söder und Co. nichts gelernt oder wollen sie nichts lernen?

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11. Mai 2021

Verkauf von Staatswaldflächen für eine Industrieansiedlung in der Nähe des Guts Stillern, Gemeinde Penzing, Landkreis Landsberg am Lech

Dem Vernehmen nach laufen derzeit konkrete Planungen für die Errichtung eines großen holzverarbeitenden Betriebs im Bereich des Guts Stillern im Gemeindegebiet Penzing, Landkreis Landsberg am Lech.
Hiermit fragen wir die Bayerische Staatsregierung:
1. a) Ist es korrekt, dass die Bayerischen Staatsforsten planen, eine Fläche am Staatsgut Stillern im Gemeindegebiet Penzing an ein Unternehmen für Bauprodukte zu verkaufen?
b) Falls ja, um wie viele Hektar geht es?
c) Falls ja, wie viele Hektar Wald müssten für das infrage stehende Projekt gefällt werden?

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7. Mai 2021

Statusbericht zum bayerischen Biotopverbund lässt Fragen offen

Der vorgelegte Bericht ist eine Aneinanderreihung des Nicht-Wissens, Nicht-Könnens und Nicht-Wollens. Wenn wir das Überleben diverser Arten schützen wollen, brauchen wir zwingend die genaue Darstellung der Biotopverbundflächen – als Karte und sauber aufgelistet. Bei den vorgelegten neun Prozent Biotopverbundflächen ist nicht einmal erkennbar, aus welchen Bestandteilen sie sich zusammensetzen.

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30. April 2021

Der Wolf in Bayern: Koexistenz von Wolf und Mensch ermöglichen

Es leben wieder Wölfe in Bayern. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsinstituts Forsa im Auftrag des Nabu und des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) zeigt: rund 75 Prozent der Menschen in Bayern begrüßen das. Denn der Wolf ist weder eine blutrünstige Bestie, noch ein besonderer Freund des Menschen. Er ist ein hoch anpassungsfähiges Wildtier und ein Beutegreifer, der seinen angestammten Lebensraum wiederbesiedelt. Wenn wir die richtigen Präventionsmaßnahmen ergreifen, können wir lernen, mit ihm zu leben.

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29. April 2021

Klimaschutzgesetz in Bayern: „Im Interesse unserer Kinder und Enkelkinder!“

„Endlich ein Urteil im Interesse unserer Kinder und Enkelkinder! Jetzt ist die Zeit, für echten Klimaschutz in unserem Land“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Ludwig Hartmann, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach das Bundes-Klimaschutzgesetz zu kurz greift. „Auch für Bayern hat das Folgen: Es ist nicht mal ein halbes Jahr her, dass die Söder-Regierung in Bayern das wohl schlechteste und wirkungsloseste Klimaschutzgesetz aller Zeiten beschlossen hat. Es ist in seiner Substanzlosigkeit eigentlich kein Gesetz, sondern eine Ansammlung unverbindlicher Willensbekundungen. Das Söder jetzt so tun, als habe man schon immer gewusst, dass es mehr bedarf, ist schon ein besonders übler Akt der Realitätsverdrehung.“

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28. April 2021

Kick-Start für die Energiewende in Bayern

Zehn Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima hinkt Bayern noch immer massiv hinter seinen eigenen Zielen bei der Energiewende hinterher. Die CSU hat über die letzten Jahre funktionierende Geschäftsmodelle bei Wind- und Sonnenenergie zerstört. Zugleich sind die nötigen politischen Innovationen für eine gelingende Energiewende nie nachgeliefert worden. Bis heute ist es durch erneuerbare Energie weder gelungen, die Energie, die früher aus den bayerischen Atomreaktoren kam, zu kompensieren – geschweige denn den seither weiter gewachsenen Strombedarf. Es braucht daher dringend neue Impulse, um den Umstieg auf erneuerbare Energien zu beschleunigen.

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