22. Oktober 2020

Pflichtwert statt Richtwert: Ludwig Hartmann und Christian Zwanziger fordern verbindliche Flächensparziele für Bayern

Vor der am Donnerstag (22.10.2020) im federführenden Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags (Beginn 9.15 Uhr, Saal 1) anstehenden Beratung über das Flächenspargesetz der Landtags-Grünen weisen Fraktionschef Ludwig Hartmann und der Sprecher für Landesentwicklung, Christian Zwanziger, noch einmal auf die Dringlichkeit beim Kampf gegen den Flächenfraß in Bayern hin.

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14. Oktober 2020

Bäume auf Äckern, Wiesen und Weiden: Agroforstsysteme als Zukunftsperspektive in der Klimakrise

Äcker und Wälder stehen unter enormen Klimastress. Abhilfe können sogenannte Agroforstsysteme (AFS) schaffen. Bei der Agroforstwirtschaft werden Gehölze entweder mit landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Kulturen auf einer Bewirtschaftungsfläche angebaut und genutzt oder mit Tierhaltung kombiniert.

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8. Oktober 2020

Starke Klimaziele durchsetzen – für die Zukunft von Europa, Bund und Bayern

Die Landtags-Grünen fordern den Bayerischen Landtag und die Bayerische Staatsregierung auf, die Klimaziele deutlich zu unterstützen und sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass das deutsche Emissionsreduktionsziel bei Treibhausgasen für das Jahr 2030 von 55% auf 70% erhöht wird. Außerdem fordern wir, dieses Reduktionsziel auch zur Grundlage für die bayerische Klimapolitik zu machen.

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29. September 2020

Nachhaltige Ressourcennutzung und innovatives Energiekonzept: Besuch bei UPM

Wenn die Politik gleichzeitig die Voraussetzungen und das Umfeld für zukunftsfähige Veränderungen schafft, atmen alte Wirtschaftszweige neues Leben. Das Potenzial des ökologischen Umbaus haben viele Unternehmen bereits erkannt und viele stehen weiteren politischen Schritten im Klimaschutz positiv gegenüber. Der Papierhersteller UPM zählt zu den energieintensiven Betrieben in Bayern und setzt heute verstärkt auch auf andere Standbeine wie die Erzeugung erneuerbarer Energie und die Veredelung von Biomasse.

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24. September 2020

Schweinezucht in Bayern: Von Kastenstand bis Wohlfühlstall 

Luxus für die Sau oder der Standart der Zukunft? Auf den Naturlandhof Heigl im Landkreis Regensburg leben 70 Muttersauen in einem Wohlfühlstall. Das bedeutet, sie haben ständig Zugang zu allen vier Klimazonen, viel Platz, Stroh zum herumwühlen und spielen und werden nicht fixiert. Was für die Sauen auf dem Bio-Hof Heigl selbstverständlich ist, muss für ihre Artgenossinnen, die unter herkömmlichen Bedingungen gehalten werden, eine Traumvorstellung sein. Die Realität in der Schweinehaltung sieht in Deutschland nämlich ganz anders aus.

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30. August 2020

Das „Naturerlebnisdorf“: Naturnaher Urlaub in Bayerns Mittelgebirgen

Wer wandern gehen möchte und naturnahe und nachhaltige Erholung sucht, wird in den Alpen schnell fündig: Bislang drei „Bergsteigerdörfer“ des Deutschen Alpenvereins (DAV) stehen für sanften Tourismus. Ein vergleichbares Konzept will Ludwig Hartmann auch in den bayerischen Mittelgebirgen etablieren: In Anlehnung an die Bergsteigerdörfer sollen „Naturerlebnisdörfer“ eine ausgewogene Balance zwischen dem Schutz der Natur und einem umweltverträglichem Tourismus bieten.

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11. August 2020

Bayerische Brauereien und ihre Bierflaschen: Mehr Nachhaltigkeit durch normierte Standard-Flaschen

Meterhoch stapeln sich die Bierkästen mit leeren Bierflaschen auf dem Gelände der Brauerei Rittmayer im oberfränkischen Hallerndorf: Von den Lieferungen an Pfandflaschen kann nur ein Bruchteil verwendet werden. Sogenannte Individualflaschen stellen das Mehrweg-System auf eine harte Probe, denn sie können nur vom jeweiligen Abfüller wiederverwendet werden. Das verschlechtert die CO2-Bilanz der sonst nachhaltigen Mehrwegflasche enorm.

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6. August 2020

Stirbt der Wald, stirbt auch der Mensch

Insgesamt 5.000 Hektar Wald vornehmlich im nördlichen Bayern sollen zu Naturwäldern werden und sich laut CSU-Forstministerin Michaela Kaniber ungestört zu „Hotspots der biologischen Vielfalt“ entwickeln dürfen. Zum Vergleich: Deutschlands erster Nationalpark Bayerischer Wald ist mit gut 24.000 Hektar fast fünfmal so groß wie alle jetzt angekündigten Waldschutzgebiete zusammen. Deshalb bleibt unsere zentrale grüne Forderung: Wir kämpfen weiter für einen dritten Nationalpark in Bayern – gerne auch für einen vierten und fünften Nationalpark.

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