2. Mai 2018

Einsatz für Bayern beim Imker

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.” – Albert Einstein

Die Honigbiene ist eines unserer wichtigsten Nutztiere. Ihre Bestäubungsleistung sichert uns die Vielfalt an Nahrungsmitteln, wie wir sie kennen und genießen. Sie ist verantwortlich für gute Ernten und ökologische Artenvielfalt.

Um sich die Leistung, die Bienen jeden Tag erbringen, näher anzusehen, besuchte unser Spitzenkandidat Ludwig Hartmann am Mittwoch, 2. Mai 2018, den Hobbyimker Peter Rauscher und seine Bienenstöcke in einem Gemeinschaftsgut der Stadt Augsburg.

Peters Ziel ist es, innerhalb eines Jahres die Honigproduktion auf Bio umzustellen, um seine Bienen besser zu schützen und unbehandelten Honig anzubieten.

Damit der Honig entsprechend zertifiziert werden kann, müssen sowohl die Waben als auch die Bienenkästen ökologisch sein. Aber vor allem sind strenge Öko-Kriterien für die Haltung wichtig. Bei Krankheiten dürfen die Bienen nur mit natürlichen Mitteln statt mit konventionellen, chemischen Medikamenten behandelt werden.

Außerdem werden keine Zuchtköniginnen zugekauft – die Völker vermehren sich durch die natürliche Bildung neuer Schwärme.

Leider wird Honig in Deutschland so billig angeboten, das sich das Geschäft mit Bio-Bienen finanziell noch nicht lohnt. Es bleibt zu hoffen, dass sich mehr Imker entschließen, ihren Honig wie Peter zu produzieren, und dass sich mehr Menschen beim Einkaufen für regional produzierten Bio-Honig entscheiden – denn nur dann haben die Bio-Bienen eine echte Zukunft.

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