18. Juni 2009

Fachgespräch „Was behindert die energetische Sanierung von Wohnraum?“

Die dringend notwendige energetische Sanierung von Mietwohnungen geht zu langsam voran. Um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, muss die Sanierungsrate in Wohngebäuden von derzeit etwa 0,5 auf 2 Prozent gesteigert werden. Zigtausende von Arbeitsplätzen könnten gesichert und geschaffen werden, wenn die vorhandenen Investitionshemmnisse beseitigt würden.

Die ExpertInnen kamen bei dem Fachgespräch zu folgendem Ergebnis: Wichtig für die Erhöhung der heutigen Sanierungsquote ist die Förderung neutraler Energieberatung, die Vereinfachung des Kredit-/ Fördervergabewesen und eine Intensivierung der Förderung. Mieter können nicht alles tragen, die Kosten für Klimaschutz müssen von drei Gruppen gemeinsam getragen werden, von der öffentlichen Hand, vom Hausbesitzer und dem Mieter gemeinsam.

In weiteren Fachgesprächen wollen wir uns mit dem Bauzentrum bzw. unabhängiger Energieberatungseinrichtungen, den Banken, der Struktur der KfW-Kredite, den Ableseunternehmen und der Mieterenergieberatung beschäftigen.

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