24. März 2014

Futtertrocknung im Rahmen des Aktionsprogramms „Heimische Eiweißfuttermittel“ unterstützen

Unser gemeinsamer Antrag mit SPD und Freien Wählern vom 24.03.2014

Der Landtag wolle beschließen:

Die Staatsregierung wird aufgefordert zu prüfen, wie die Futtertrocknungsanlagen im Rahmen des Aktionsprogramms „Heimische Eiweißfuttermittel“ unterstützt werden können, insbesondere durch

─  eine Investitionsförderung bei der Umstellung auf Abwärmenutzung von Biogasanlagen,

─  die Einführung einer Prämie für Flächen, deren Aufwuchs in Trocknungsanlagen verwertet wird,

─  die Bereitstellung einer Beratung hinsichtlich der Optimierung der Trocknung durch die Aufnahme weiterer Produkte.

Im Anschluss an die Prüfung der oben genannten Punkte soll zeitnah dem Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten berichtet werden. 
Der Betrieb von Futtertrocknungsanlagen mit Braunkohlestaub wird aus Klima- und Umweltschutzgründen abgelehnt.

Begründung:

Seit dem Wegfall der Trockenfutterbeihilfe befinden sich viele der bayerischen Futtertrocknungsanlagen in wirtschaftlich schwieriger Lage. Sie leisten aber einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit Eiweißfuttermitteln in Bayern sowohl für konventionelle als auch für Biolandwirte. Eine Einstellung der Futtertrocknung in Bayern wäre deshalb ein fataler Rückschlag für die Versorgung mit heimischen Eiweißfuttermitteln. Damit wäre auch die ökologische Wertigkeit des Grünlands verkannt und die hervorragende Verwertung des Aufwuchses der Flächen in Frage gestellt. Die Staatsregierung wird deshalb gebeten zu prüfen, wie die bayerischen Futtertrocknungsanlagen unterstützt werden können.

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Aktuelle Informationen zum Beratungsverlauf unseres Antrags im Bayerischen Landtag.

Wie Sie den Unterlagen unter dem oben stehenden Link entnehmen können, wurde unser Antrag in der Plenarsitzung am 04.06.2014 einstimmig angenommen.

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