9. August 2019

„Grüne“ Unternehmen zeigen den Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in der Wirtschaft – ein Besuch bei VAUDE

Es gibt sicherlich sportlichere Kleidung als ein hellblaues Hemd, um eine Kletterwand zu erklimmen – für Ludwig Hartmann und Manne Lucha, baden-württembergischer Sozialminister mit bayerischen Wurzeln, geht es hier jedoch in erster Linie um einen schönen Schnappschuss: Manne Lucha und Ludwig Hartmann sind im baden-württembergischen Tettnang, um das nachhaltigste Outdoor-Ausrüster-Unternehmen der Branche zu besuchen.

Der Bergsportausrüster VAUDE gilt als ökologisches und soziales Vorzeigeunternehmen und stellt u.a. umweltfreundliche Outdoor-Kleidung und Rucksäcke her. Neben einem Reparaturservice für alle Produkte, um den Lebenszyklus zu verlängern und Ressourcen schonend zu wirtschaften, hat VAUDE auch die Produktion in Deutschland wieder eingeführt, eine Kita gebaut und die Zulieferer zu Umwelt- und Sozialstandards verpflichtet. Der „grüne Weg“ des Unternehmens zeigt, wie Unternehmen ihre ökologische und soziale Verantwortung wahrnehmen und gerade deshalb ökonomisch erfolgreich sein können – und so diskutierten Ludwig Hartmann und Manne Lucha mit dem Management hauptsächlich Fragen der Nachhaltigkeit bei Produktion und Lieferketten.

Der Dialog zwischen Politik und Wirtschaft ist besonders wichtig, wenn es um die Schaffung von Rahmenbedingungen geht, um regionale Unternehmen auf dem Weg zu Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu unterstützen. Auch in Bayern kann hier noch einiges getan werden, ist Ludwig Hartmann überzeugt.

Manne Lucha und Ludwig Hartmann sind sich einig, dass die Grünen in Baden-Württemberg und Bayern von einer stärkeren Zusammenarbeit profitieren können und wollen den Kontakt intensivieren. Der gemeinsame Besuch bei VAUDE hat deshalb auch noch eine weitere Komponente: Die „Südschiene“ ein ganzes Stück grüner zu machen!

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