6. August 2020

Stirbt der Wald, stirbt auch der Mensch

Insgesamt 5.000 Hektar Wald vornehmlich im nördlichen Bayern sollen zu Naturwäldern werden und sich laut CSU-Forstministerin Michaela Kaniber ungestört zu „Hotspots der biologischen Vielfalt“ entwickeln dürfen. Zum Vergleich: Deutschlands erster Nationalpark Bayerischer Wald ist mit gut 24.000 Hektar fast fünfmal so groß wie alle jetzt angekündigten Waldschutzgebiete zusammen. Deshalb bleibt unsere zentrale grüne Forderung: Wir kämpfen weiter für einen dritten Nationalpark in Bayern – gerne auch für einen vierten und fünften Nationalpark.

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28. Mai 2020

Schäferei in Bayern: Langfristige Perspektiven für Schäferinnen und Schäfer

Schafe pflegen artenreiche Grünlandflächen. Die extensive Beweidung mit Schafen ist gerade auch in den Alpen von Bedeutung, denn Schafe festigen und verdichten die Grasnarbe und können so Dörfer und Straßen gegen Murenabgänge schützen. Zusätzlich tragen große, umherziehende Schafherden zu Artenvielfalt bei, denn sie transportieren in ihrer Wolle Pollen, Samen und kleine Insekten wie auf einer Autobahn über weite Strecken hinweg.

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29. April 2020

Gestärkt aus der Krise: Mehr Schubkraft für die ökologische Transformation

Rekorddürre, Rekordhitze, Rekordfluten – dramatische Klimaveränderungen und deren Folgen für die Menschheit bleiben die Krise hinter der Coronakrise. Es ist wichtig, Politik auf Basis wissenschaftlicher Fakten zu machen und Entscheidungen im Sinne des Gemeinwohls umzusetzen. Das muss künftig zum Maßstab für die Bewältigung aller existenziellen und weltumspannenden Herausforderungen sein. Deshalb brauchen wir jetzt gezielte und kontinuierliche Investitionen, um die Nachfrage anzukurbeln. Wir brauchen Initialzündungen für neue, nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. Und wir müssen Industrieprozesse ökologisch modernisieren. Zusammen mit meinen Landtagskollegen Dr. Markus Büchler und Martin Stümpfig habe ich ein Maßnahmenpaket für Klima und Wirtschaft erstellt.

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23. April 2020

Gestärkt aus der Krise: Konjunktur stützen, Klima schützen

Wir lernen aktuell, wie wichtig es ist, Politik auf Basis wissenschaftlicher Fakten zu machen und Entscheidungen im Sinne des Gemeinwohls umzusetzen. Das muss auch der Maßstab für die Bewältigung anderer, weiterhin bestehender Herausforderungen sein. Der politische Wille und internationale Zusammenarbeit sind entscheidend, um globale Krisen zu meistern – das gilt gerade auch für die Vermeidung der Klimaüberhitzung und die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. Rekorddürre, Rekordhitze, Rekordfluten – dramatische Klimaveränderungen und deren Folgen für die Menschheit bleiben auch nach der Coronakrise unser dringlichstes Problem. Deswegen müssen wir – wie in der Corona-Krise – auch in der Klimakrise auf der Grundlage naturwissenschaftlicher und moralischer Tatsachen handeln.

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31. März 2020

Forderungen und Maßnahmen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Wir brauchen ein Konzept, das langfristig den Kreis aus „Wachsen und Weichen“ durchbricht. Wir müssen die Landwirtschaft zukunftsfähig machen, ohne dabei unsere Umwelt auf Spiel zu setzen. Wir müssen dafür sorgen, dass unsere bayerischen Bäuerinnen und Bauern ihre Familien gut ernähren können und gleichzeitig unsere Gewässer, Boden, Klima und der Erhalt der Kulturlandschaft geschützt werden.

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23. März 2020

Einsatz von Pestiziden auf staatlichen Flächen – Bereich Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Ludwig Hartmann, Patrick Friedl, Christian Hierneis, Rosi Steinberger BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 23.03.2020 Eine der Hauptursachen für den Rückgang der Insekten ist der Einsatz von Pestiziden. Deshalb sollte der Einsatz dieser Mittel auf das unbedingt notwendige Maß zur Vermeidung ernster wirtschaftlicher Schäden begrenzt werden. Die öffentliche Hand sollte dabei eine Vorreiterrolle […]

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19. Februar 2020

Zukunftsfähige und nachhaltige Tourismuskonzepte für Bayerns Berge: Erlebbare und intakte Natur erhalten

Der Schutz unserer sensiblen Bergwelt mit ihrem einzigartigen Tier- und Pflanzenvorkommen muss Vorrang haben vor wirtschaftlichem Profit einiger weniger. Die absurd hohe Förderung neuer Skilifte und das Schneekanonen- und Seilbahnwettrüsten sind staatlich subventionierter Umweltvandalismus der Söder-Regierung und müssen beendet werden.

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