10. Dezember 2013

Keine Militärforschung an Bayerns Universitäten: Transparenz herstellen – Verantwortung der Hochschulen fördern

Der Landtag wolle beschließen:
Die Staatsregierung wird aufgefordert,
– im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst darüber zu berichten, an welchen bayerischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wehrtechnische, wehrmedizinische oder sonstige militärrelevante Forschung betrieben wird, in welchem Umfang die Staatsregierung selbst entsprechende Forschungsprojekte fördert und in welchem Umfang entsprechende Forschung in Form von Drittmittel-Projekten stattfindet; 

– die Bestrebungen an bayerischen Hochschulen zu unterstützen, in Form von Selbstverpflichtungen auf die Beteiligung an Forschungsprojekten mit militärischer Nutzung bzw. Zielsetzung zu verzichten (Zivilklausel); 

– Transparenz über die Eckdaten aller öffentlich und privat finanzierten Drittmittelprojekte an bayerischen Hochschulen herzustellen; 

– Rüstungstechnologie-Folgenabschätzungen gezielt zu unterstützen; 

– sich künftig aus der Förderung aller Forschungsvorhaben zurückzuziehen, die hauptsächlich militärischen Zwecken dienen. 


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18. Juni 2013

Flugbewegungen über dem Forschungsreaktor München und dem Kernkraftwerk Isar im Zusammenhang mit dem Flughafen München II

Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Ludwig Hartmann, Bündnis 90/Die Grünen, vom 17.05.2013, mit den Antworten der Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Katja Hessel, vom 18.06.2013 (kursiv dargestellt)

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24. Mai 2013

Haus der Berge droht zur reinen Touristenattraktion zu verkommen

Ludwig Hartmann: Staatsregierung muss auch Mittel für die Forschung bereitstellen

Zur heutigen Eröffnung des „Haus der Berge“ im Nationalpark Berchtesgaden übt der klimaschutzpolitische Sprecher der Landtagsgrünen, Ludwig Hartmann, Kritik an der finanziellen Ausstattung der Einrichtung:

„Wie so oft geht es Seehofer und seiner Staatsregierung auch bei dieser Neueröffnung im Wahljahr mehr um Schein, als um Sein. Weniger Personal als zugesagt, kein Geld für die Klimaforschung, keine Unterstützung der wichtigen Monitoring-Programme im Nationalpark. So droht das Haus der Ber­ge – eigentlich gedacht als Informations- und Bildungszentrum – schnell zur reinen Touristenattraktion ohne naturwissenschaftlichen Tiefgang zu verkommen. Wer 19 Millionen Euro in eine solche Einrichtung investiert, der muss auch Geld für Forschung bereitstellen.“

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13. Mai 2013

Veranstaltungen der Bayern Innovativ GmbH

Laut Beteiligungsbericht 2012 hält der Freistaat über die LfA Förderbank Bayern 51% der Innovativ Bayern GmbH. Ziel dieser Gesellschaft ist es laut Antwort der Staatsregierung auf Drucksache 16/12550: „Die Bayern Innovativ GmbH fungiert als landesweit operierende und Branchen übergreifende Technologie-Transfereinrichtung. Ihre Aufgabe ist es, Impulse für Innovationen in kleinen und mittelständischen Unternehmen Wissens- und Technologietransfers zu geben. Bayern Innovativ stehen jährlich 3,8 Mio. Euro zur Verfügung.“

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2. Mai 2013

Auf Energietour durch Bayerisch Schwaben und das Ostallgäu

Nach der Pause am Feiertag setzt die Tour ihren Weg fort: Heute brachte sie uns nach Augsburg, Obergünzburg und Marktoberdorf

Am fünften Tourtag besuchte ich zunächst zusammen mit meinen Fraktionskolleginnen Theresa Schopper und Christine Kamm die Hochschule Augsburg. Wir wurden vom ehemaligen technischen Leiter, Erwin Kefer, über die unterschiedlichen Sanierungsmodelle der verschiedenen Gebäude auf dem Campus aufgeklärt. Herzstück des gesamten Energiemanagements ist die zentral gesteuerte Gebäudeleittechnik. Hier werden Heizung, Lüftung und Beleuchtung miteinander kombiniert. Das von Kefer und Siemens über 15 Jahre immer weiter entwickelte System verfügt über eine optimierte Start-Stop-Automatik, die an den Belegungsplan der Vorlesungsräume gekoppelt ist. Allein dadurch lässt sich zusätzlich die Hälfte an Energieeinsatz sparen.

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18. März 2013

Dokumentation des GRÜNEN Fachgesprächs „Wettrüsten in den bayerischen Skigebieten“ am 15.03.13

Auswirkungen von Beschneiungsanlagen auf die Alpen.

Am Freitag, den 15.03.13 kamen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Naturschutz und Forschung zusammen, um mit mir und meiner Kollegin Claudia Stamm das Fachgespräch zum Thema Auswirkungen von Beschneidungsanlagen auf die bayerischen Alpen zu gestalten. Zahlreiche interessierte ZuhörerInnen waren ebenfalls erschienen, um im Anschluss an die Vorträge mit uns und den ExpertInnen zu diskutieren.

Alle Vorträge des Fachgesprächs finden Sie hier zum Download.

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