20. April 2021

Wittelsbacher Ausgleichsfonds: Privilegien für frühere Adelige

Auch 100 Jahre nach dem letzten König zahlt der Freistaat Bayern noch für seine ehemalige Königsfamilie. Der „Wittelsbacher Ausgleichsfonds“ wurde 1923 als Kompromiss zwischen dem Freistaat und der früheren Herrscherfamilie Wittelsbach gegründet. Er hat ein Vermögen von etwa 350 Millionen Euro, die Erträge des Fonds fließen den Wittelsbachern zu, in den vergangenen Jahren waren das im Schnitt 13,7 Millionen Euro pro Jahr. Privilegien für frühere Adelige sind jedoch nicht mehr zeitgemäß. Wir wollen einen klaren Schnitt bei den Ausgleichszahlungen für die Nachfahren der bayerischen Monarchie, auch wenn dabei Sondervermögenswerte abgelöst werden müssen.

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30. Oktober 2020

„Mit dem Virus leben“: Damit es nach dem zweiten Lockdown keinen dritten oder gar vierten Lockdown gibt

Die Zahl der Covid-19 Erkrankten steigt dramatisch, ab Montag, 02.11.2020, steht ein landesweiter Teil-Lockdown an. Am 30.10.2020 gab es im Bayerischen Landtag eine Corona-Sondersitzung mit einer Regierungserklärung von Ministerpräsident Söder. Die beschlossenen Maßnahmen zermürben und sind anstrengend für uns alle. Deshalb habe ich Verständnis dafür, wenn die Menschen in unserem Land sich über die Maßnahmen ärgern. Bei jeder Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie ist die Abwägung schwierig. Künftige Maßnahmen müssen besser erklärt und wissenschaftlich unterlegt werden.

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30. August 2020

Das „Naturerlebnisdorf“: Naturnaher Urlaub in Bayerns Mittelgebirgen

Wer wandern gehen möchte und naturnahe und nachhaltige Erholung sucht, wird in den Alpen schnell fündig: Bislang drei „Bergsteigerdörfer“ des Deutschen Alpenvereins (DAV) stehen für sanften Tourismus. Ein vergleichbares Konzept will Ludwig Hartmann auch in den bayerischen Mittelgebirgen etablieren: In Anlehnung an die Bergsteigerdörfer sollen „Naturerlebnisdörfer“ eine ausgewogene Balance zwischen dem Schutz der Natur und einem umweltverträglichem Tourismus bieten.

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28. Mai 2020

Schäferei in Bayern: Langfristige Perspektiven für Schäferinnen und Schäfer

Schafe pflegen artenreiche Grünlandflächen. Die extensive Beweidung mit Schafen ist gerade auch in den Alpen von Bedeutung, denn Schafe festigen und verdichten die Grasnarbe und können so Dörfer und Straßen gegen Murenabgänge schützen. Zusätzlich tragen große, umherziehende Schafherden zu Artenvielfalt bei, denn sie transportieren in ihrer Wolle Pollen, Samen und kleine Insekten wie auf einer Autobahn über weite Strecken hinweg.

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5. Februar 2020

CO2-Speicherung in Bayern

Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Christian Hierneis, Patrick Friedl, Ludwig Hartmann BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 05.02.2020 mit Antwort (kursiv) des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom 24.03.2020 Vorbemerkung: Durch Photosynthese binden Moorpflanzen beim Aufbau ihrer organischen Masse atmosphärisches CO2. Unter den nassen Bedingungen im Moor und […]

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13. November 2019

Zerstörung unserer Heimat schreitet voran

„Bedrückend“ nennen die früheren Bündnispartner des Volksbegehrens „Betonflut eindämmen – damit Bayern Heimat bleibt!“ die am Mittwoch vorgelegten Zahlen zum Flächenfraß in Bayern. Demnach wurden im zurückliegenden Jahr 2018 pro Tag zehn Hektar Natur und Kulturlandschaft in Siedlungs- und Verkehrsfläche umgewandelt – das entspricht etwa 14 Fußballfeldern. Der Richtwert der Söder-Regierung beträgt fünf Hektar/Tag.

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9. August 2019

„Grüne“ Unternehmen zeigen den Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in der Wirtschaft – ein Besuch bei VAUDE

Es gibt sicherlich sportlichere Kleidung als ein hellblaues Hemd, um eine Kletterwand zu erklimmen – für Ludwig Hartmann und Manne Lucha, baden-württembergischer Sozialminister mit bayerischen Wurzeln, geht es hier jedoch in erster Linie um einen schönen Schnappschuss: Manne Lucha und Ludwig Hartmann sind im baden-württembergischen Tettnang, um das nachhaltigste Outdoor-Ausrüster-Unternehmen der Branche zu besuchen.

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