Foto: Robert Schlaug
20. Juli 2017

Studie „Bodenversiegelung in Bayern 2015“

Anfrage zum Plenum des Abgeordneten Ludwig Hartmann (Bündnis 90/Die Grünen) vom 17.07.2017

Wann plant das Umweltministerium die LfU-Studie „Satellitengestützte Erfassung der Bodenversiegelung in Bayern 2015“ vorzustellen, wie schätzt die bayerische Staatsregierung den massiven durchschnittlichen Jahres-Zuwachs von rund 45 Quadratkilometer Versiegelungsfläche seit 2000 ein und welche Gegenmaßnahmen wird die bayerische Staatsregierung diesbezüglich ergreifen?

Antwort des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

Die Studie wurde am 10.07.2017 auf der Internetseite des LfU eingestellt und ist damit öffentlich zugänglich; wesentliche Ergebnisse und der Hinweis auf die Studie finden sich ebenfalls auf der LfU-Webseite.
Ziel der Studie war eine aktuelle Quantifizierung der Versiegelung in Bayern, nicht eine Ermittlung der Ursachen.

Es gilt das Ziel der Bayerischen Nachhaltigkeitsstrategie, den Flächenverbrauch deutlich zu reduzieren. Langfristig soll eine Flächenkreislaufwirtschaft ohne weiteren Flächenverbrauch angestrebt werden. Die bereits bekannten Maßnahmen der Staatsregierung, wie zum Beispiel das Bündnis zum Flächensparen, das Bayerische Flächensparforum, vielfältige Modellprojekte mit Kommunen, die kostenlose Flächenmanagement-Datenbank des LfU und der Folgekosten- Schätzer sollen im Verlauf des Jahres mit einem neuen Aktionsprogramm nochmals verstärkt werden; die Arbeiten dazu sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen.

 

Hier gehts zur Studie „Satellitengestützte Erfassung der Bodenversiegelung in Bayern 2015“

 

 

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